Deutsche DepressionsLiga unterstützt Merkels Forderung nach Entstigmatisierung der Depression

Pressemitteilung der DDL vom 24.Februar 2017:

DDL unterstützt Merkels Forderung nach Entstigmatisierung

Schwaikheim. Mit großer Freude hat die Deutsche DepressionsLiga (DDL) zur Kenntnis genommen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel beim 3. Internationalen Deutschlandforum am 21. und 22. Februar 2017 in Berlin für die Entstigmatisierung der Krankheit Depression ausgesprochen hat. Sie sehe demzufolge großen Handlungsbedarf für die Aufklärung über Depressionen und für Gespräche mit Arbeitgebern darüber, heißt es in Berichten.

Damit spricht Merkel offen aus, wofür die DDL seit ihrer Gründung im Jahr 2009 steht und kämpft: Aufklärung und Entstigmatisierung mittels Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe und durch die Vertretung der Interessen Depressiver gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit.

Derzeit arbeitet der DDL-Vorstand an einem neuen Projekt. Das Ziel ist, künftig Arbeitgebern Seminare anzubieten, in denen diese im Umgang mit dem Thema Depression und erkrankten Mitarbeitern Sicherheit gewinnen können. Diese Seminare werden von jeweils einem professionellen Fachreferenten und einem DDL-Vertreter geleitet. So können Arbeitgeber Berührungsängste abbauen und haben die Gelegenheit, in einen direkten Austausch mit Betroffenen zu gehen und von deren Eigenkompetenz zu profitieren.

Wir freuen uns, dass die Depression als relevantes Thema in allen Lebensbereichen immer stärker in den Fokus rückt“, sagt DDL-Vorsitzender Thomas Müller-Rörich. „Wir werden weiterhin Aufklärungsarbeit leisten und uns dafür einsetzen, dass Betroffene gehört und wahrgenommen werden als das, was sie sind: Menschen.“

Die Aussage Merkels sowie die Tatsache, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO  den diesjährigen Welt-Gesundheitstag am 7. April unter das Thema „Depressionen“ stellt, sind nach Ansicht der DDL weitere wichtige Schritte zur Aufklärung.

Die Deutsche DepressionsLiga e.V. sagt der Bundesregierung bei dieser wichtigen Aufgabe ihre Unterstützung zu.

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