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Kurzvorstellung der Deutschen DepressionsLiga e. V.

Die Deutsche DepressionsLiga e.V. ist eine bundesweit aktive Patientenvertretung für an Depressionen erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst von der Krankheit Depression betroffen oder deren Angehörige betroffen sind. Wer nicht zu diesem Personenkreis gehört, hat die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft.

Der Vorstand und die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich an ihren Zielen Aufklärung und Entstigmatisierung, an Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und an der Vertretung der Interessen dieser Menschen gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Wir legen großen Wert auf Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie oder sonstigen Interessengruppen und haben dies auch in unserer Satzung festgeschrieben.

Die DDL ist als gemeinnützig anerkannt und wird finanziert im Rahmen der Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 h SGB V sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen.

Die DDL hat ca. 1.782 Mitglieder (Stand April 2023).

 

Unsere Vision

Eine vertrauensfördernde Lebens- und Arbeitswelt, in der seelischem Befinden mit Achtsamkeit begegnet wird.

Unsere Mission

Im Gegensatz zu physischen Funktionsstörungen werden Erkrankungen der Seele in unserer Gesellschaft noch immer nicht ernst genommen und akzeptiert. Wir wissen, was das für Betroffene und deren Angehörige bedeutet.

Deswegen stärken wir Betroffene und setzen uns für ihre Rechte ein. Wir kämpfen gegen Stigmata und für den Abbau von gesellschaftlichen Vorurteilen und Barrieren. Wir verlangen die Berücksichtigung psychischer Grundbedürfnisse in der Gesellschaft. Wir fordern eine angemessene gesundheitliche Versorgung und Unterstützung. Wir beraten Fachleute und Entscheidungsträger.

Und nicht zuletzt ermutigen wir Betroffene zu einem achtsamen Umgang mit sich selbst. Denn damit fängt die eigene Heilung an. Mit dem Wissen: Es kann jede und jeden treffen – und als Betroffener bin ich nicht Schuld an meiner Erkrankung.

Woher wir das wissen?

Weil wir als Depressionserfahrene Expertinnen und Experten in eigener Sache sind.

Schirmherr und Botschafter*innen

Vorstand

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der Deutschen DepressionsLiga e.V. (DDL) wurde von 2018 bis 2021 im Rahmen der kassenindividuellen Projektförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V durch die BARMER finanziert.

Barmer Logo

Seit 2022 erfolgt die Finanzierung im Rahmen der GKV-Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung) auf Bundesebene.

Gewährleistungs- oder Leistungsansprüche gegenüber den Krankenkassen können daraus nicht erwachsen. Für die Inhalte und Gestaltung ist die DDL verantwortlich.

Wir bedanken uns für die wichtige finanzielle Unterstützung.

Fachliche Berater

Gründungsgeschichte

Alle Gründungsmitglieder lernten sich im Diskussionsforum des Kompetenznetzes Depression (heute Stiftung Deutsche Depressionshilfe) zunächst virtuell kennen. Bei verschiedenen Forentreffen begegnete man sich auch persönlich. In vielen Gesprächen wurde deutlich, wie wohltuend der Austausch unter Betroffenen ist, aber auch, wie schwer es ist, mit dieser Erkrankung zu leben in einer Gesellschaft, die überwiegend nichts darüber weiß oder aber unzutreffende Einstellungen hat.

Lücken in der Versorgungslandschaft

Bekannt wurde auch, dass es zwar mittlerweile sehr gute Behandlungsmöglichkeiten gibt, aber immer noch nur rund 10 % der Betroffenen auch adäquat behandelt werden, sei es, weil sie aus Angst vor Stigmatisierung selbst davor zurückscheuen, sei es, weil die Depression über Jahre hinweg nicht als solche erkannt wird oder auch weil sie keinen geeigneten Psychotherapieplatz finden. Es gibt Lücken in der Versorgungslandschaft, z. B. beim Übergang von der stationären in die ambulante Behandlung und etliche andere Punkte, in denen sich die Betroffenen eine deutliche Verbesserung wünschen.

Aus eigenen Kräften etwas bewegen

So entstand die Idee, sich aus eigenen Kräften für die Belange der Betroffenen einzusetzen und eine bundesweite Interessenvertretung zu gründen. Im Gegensatz zu vielen Krankheiten und Behinderungen, die seit langem eigene Patientenvertretungen haben, gab es dies für depressiv Erkrankte bisher nicht. Dies lag vermutlich auch in der Erkrankung selbst begründet, zu deren Hauptsymptomen eine lähmende Antriebslosigkeit gehört. In einer akuten depressiven Episode ist kaum jemand in der Lage, sich in solcher Weise zu engagieren, und viele Betroffene, die eine Depression überstanden haben, mögen sich nicht mehr damit auseinandersetzen.

Dennoch fand sich Anfang 2009 eine kleine Kerngruppe, die das Projekt in Angriff nahm, und am 16. Mai 2009 trafen sich dann 18 Nutzer des Diskussionsforums in Kassel und gründeten die Deutsche DepressionsLiga e.V.

Presse

Pressekontakt

Armin Rösl, Stellvertretender Vorsitzender & Öffentlichkeitsarbeit: kontakt@depressionsliga.de

 

Pressemitteilungen

01.03.2023„Die Folgen sind nicht absehbar“ – weder für Patienten, noch für psychiatrische Kliniken
18.07.2023Wartezeiten überbrücken: Recovery-Kurs RAMSES für Mitglieder der DDL
16.05.2023#22WochenWarten eine der besten Kampagnen weltweit
10.05.2023„Expedition Depression“ startet durch: Roadmovie ab sofort als DVD erhältlich – Webseite ist online
01.03.2023Neues Roadmovie „Expedition Depression“ vorgestellt

 

 

Für eine schnelle Übersicht zu unserem Verein, unseren Zielen, Informationen zu Rechtsform,  Mitgliederzahl, Beiträgen sowie Vorstandsmitgliedern, Ansprechpartnern, usw. finden Sie hier unser Fact Sheet.

Satzung der Deutschen DepressionsLiga e. V.

Transparenz

Selbstauskunft der Deutschen DepressionsLiga e. V. zu Zuwendungen

Der Haushalt der Deutschen DepressionsLiga e. V. im Jahr 2022 umfasste rund 924.126,00 Euro.

Die Einnahmen setzten sich wie folgt zusammen:

  • 3,6 % Mitgliedsbeiträgen
  • 13,5 % GKV-Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung)
  • 69,2 % aus Förderungen der gesetzlichen Krankenkassen (kassenindividuelle Förderung)
  • 10,13 % aus Spenden von Bürgerinnen und Bürgern
  • 4,47 % aus Zuwendungen von Wirtschaftsunternehmen

 

Zuwendungen von Wirtschaftsunternehmen

Die Deutsche DepressionsLiga e. V. legt als Mitgliedsorganisation der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) großen Wert auf Transparenz und Offenheit, wenn es um die Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen geht.

Nachfolgend veröffentlichen wir unsere Selbstauskunft über Einnahmen von Wirtschaftsunternehmen. Wir weisen darauf hin, dass die Gesamtheit der nachfolgend aufgelisteten Zuwendungen 4,47 % des Gesamthaushalts unseres Vereins im Berichtsjahr 2022 ausmacht. Die Deutsche DepressionsLiga e. V. stellt insoweit sicher, dass die unten genannten Einnahmen bzw. deren Ausbleiben weder den Fortbestand noch den Kernbereich der satzungsgemäßen Arbeit der Selbsthilfeorganisation gefährden können.

Vollständige Selbstauskunft der Deutschen DepressionsLiga e. V. über die Zuwendungen von Wirtschaftsunternehmen 2022 (PDF)

 

Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen

 

a) Förderung durch die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene

Die DDL erhält jedes Jahr eine großzügige Grundförderung durch die GKV-Gemeinschaftsförderung auf Bundesebene. Ohne diese Förderung wäre es der DDL unmöglich, ihre Arbeit zu realisieren.

Die Fördersumme betrug im Jahr 2022: 125.000 €.

b) Förderung durch die gesetzlichen Kassen nach § 20 h SGB V im Rahmen der kassenindividuellen Projektförderung

Des Weiteren erhält die Deutsche DepressionsLiga e. V. Mittel der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 h SGB V im Rahmen der kassenindividuellen Projektförderung.
Die Fördersumme betrug im Jahr 2022: 639.951,48 €.

Im Jahr 2022 handelt es sich im Einzelnen um folgende Förderungen:

Projekttitel Fördernde KrankenkasseLaufzeitFörderbetrag für die Gesamtlaufzeit
Arbeitgeberseminare BARMER 202218.180,00 €
GeschäftsstelleBARMER 202247.930,40 €
Roadmovie „On the road“AOK-Bund2022228.628,72 €
Videobeitrag FRND „Laut gedacht“, Mia Morgan (Kooperationsprojekt)DAK202214.382,22 €
Videobeitrag FRND „Laut gedacht“, J. Hepp (Kooperationsprojekt)DAK202214.382,22 €
Videobeitrag FRND „Laut gedacht“, Männer/J. Schropp (Kooperationsprojekt)AOK Rheinland, AOK Nordwest (je 50 %)202214.382,22 €
Videobeitrag FRND „Laut gedacht“, Sport/T. Knaak (Kooperationsprojekt)AOK Rheinland, AOK Nordwest (je 50 %)202214.382,22 €
Podcast FRND „Kopfsalat“ St. 3 (Kooperationsprojekt)TKSommer 2021 - Sommer 202224.750,00 €
Podcast FRND „Kopfsalat“ St. 4 (Kooperationsprojekt)DAKHerbst 2022 - Herbst 202324.750,00 €
Lesereise zum Buch „Papas Seele hat Schnupfen“AOK-Bund202285.143,79 €
Bilderreise „Mal gut, mehr schlecht“ – RestmittelBARMER2020 - Sommer 20224.051,41 €
Bilderreise „Mal gut, mehr schlecht“ BARMERHerbst 2022 - Herbst 202474.860,24 €
Achtsamkeit Online-WorkshopTK202216.175,25 €
PatientenkongressBARMER2022113.563,80 €
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