Cover des Buchs "Depression - Wissen, was hilft" von Prof. Dr. Andreas Menke

Prof. Dr. Andreas Menke: Depression – Wissen, was hilft

In einem Zeitalter grassierender Depression, mit großem Leidensdruck und oft weitreichenden persönlichen und sozialen Folgen, wird es immer wichtiger, dem etwas entgegenzusetzen. In seinem großen Depressionsbuch klärt Prof. Dr. med. Andreas Menke auf, wie Depressionen entstehen, was man selbst dagegen tun kann und wie man die passende Therapiemethode findet. 

304 Seiten
ISBN: 978-3492072878
Piper Verlag

Rezension von DDL-Mitglied Mechthild Strahler

Prof. Dr. med. Andreas Menke, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, leitet als ärztlicher Direktor die Klinik Medical Park Chiemseeblick in Bernau am Chiemsee und ist Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine berufliche Laufbahn umfasst intensive Forschung und Behandlung von affektiven Störungen wie Depressionen, bipolaren Erkrankungen, ADHS und Stressfolgen, basierend auf jahrelanger Klinikarbeit mit Patienten in allen Schweregraden. Diese Expertise motivierte ihn, „Depression – wissen, was hilft“ zu schreiben, um den wachsenden Bedarf an zugänglicher Aufklärung zu decken, da viele Betroffene unter mangelndem Wissen leiden und Therapien verzögert einleiten.

Es handelt sich bei diesem Buch um einen Ratgeber und es ordnet Depression als Erkrankung ein, erklärt Hintergründe und stellt Behandlungsmöglichkeiten dar; persönliche Anekdoten des Autors stehen – soweit bekannt – nicht im Mittelpunkt, sondern dienen höchstens zur Veranschaulichung fachlicher Inhalte. Gedacht ist das Buch in erster Linie für Betroffene, die ihre Symptome besser verstehen und konkrete Schritte in Richtung Behandlung gehen wollen, etwa von den ersten Warnzeichen bis zur Suche nach einem Therapieplatz. Ebenso richtet es sich ausdrücklich an Angehörige und nahestehende Personen, die lernen möchten, was im Umgang mit erkrankten Menschen hilfreich ist und welche Formen von Unterstützung ohne Überforderung möglich sind. Zugleich eignet es sich für interessierte Laien, Hausärztinnen oder Fachkräfte aus Pädagogik und Beratung, die einen gut verständlichen, wissenschaftlich abgesicherten Überblick zur Depression suchen, ohne ein Fachlehrbuch lesen zu müssen.

Im Buch fasst Menke wesentliche Erkenntnisse zur Depression zusammen: Sie entsteht oft durch eine Kombination aus genetischen Faktoren, chronischem Stress, Entzündungen im Gehirn und hormonellen Ungleichgewichten, was erklärt, warum sie keine bloße Willensschwäche ist. Frühe Symptome wie anhaltende Erschöpfung, Schlafstörungen oder Konzentrationsverlust unterscheidet er klar von normaler Traurigkeit, um schnelles Handeln zu fördern. Zu wirksamen Therapien zählen evidenzbasierte Ansätze wie Antidepressiva (z. B. SSRI), kognitive Verhaltenstherapie, die negative Denkmuster auflöst, sowie Bewegung und Achtsamkeit als ergänzende Maßnahmen, die Rückfälle um bis zu 50% senken können. Bei therapieresistenten Fällen empfiehlt er innovative Optionen wie Ketamin-Infusionen oder TMS (transkranielle Magnetstimulation), immer individualisiert und unter fachlicher Aufsicht. Menkes Ansatz betont eine schrittweise Behandlung von Selbsthilfe bis Spezialkliniken, um langfristige Genesung zu sichern.

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