Expedition Depression an Schulen: Bustour 2026 Expedition Depression

Expedition Depression: Die Schultour 2026

Wie erkennt man eine Depression bei sich selbst oder bei anderen? Wo findet man Hilfe? Und was kann die psychische Gesundheit stärken? Mit diesen Fragen ist die „Expedition Depression“ auch 2026 wieder unterwegs. Der Bus aus dem gleichnamigen Roadmovie bringt den Film direkt an Schulen und schafft dort Raum für Austausch und Gespräche über Depression.

Bereits 2025 war die Expedition auf Schultour: Innerhalb von 14 Tagen machte der Bus an zwölf Schulen Halt. 2026 wird dieses Angebot fortgesetzt. Im August führte die erste Etappe nach Saarlouis, Homburg, Bad Nauheim, Marburg und Lohfelden. Im Oktober geht es weiter nach Niedersachsen, Sachsen, Berlin und Brandenburg.

Ein Film, der ins Gespräch bringt

Im Mittelpunkt steht das Roadmovie „Expedition Depression“. Darin erzählen fünf junge Erwachsene offen von ihren eigenen Erfahrungen mit Depression. Der Film möchte dazu ermutigen, über psychische Belastungen und Erkrankungen zu sprechen – bei sich selbst ebenso wie bei Freund oder Angehörigen.

Nach der Filmvorführung geht es deshalb nicht einfach zurück in den Unterricht. Protagonist, Fachleute und Vertreter der Deutschen DepressionsLiga stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Die Jugendlichen können ihre Fragen auch anonym stellen. Informationsmaterial bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich nach der Veranstaltung in Ruhe weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

Offen sprechen, Vorurteile abbauen

Die Schultour möchte junge Menschen für das Thema Depression sensibilisieren und ihnen Orientierung geben. Dabei geht es nicht darum, Diagnosen zu stellen. Vielmehr soll vermittelt werden, dass psychische Erkrankungen jeden Menschen betreffen können und dass es wichtig ist, Veränderungen ernst zu nehmen und sich frühzeitig Unterstützung zu suchen.

Mit an Bord sind neben den Protagonist:innen und Expert:innen auch Informationsmaterialien und ein Glücksrad. So soll ein niedrigschwelliger Zugang zum Thema entstehen und der Austausch mit den Jugendlichen erleichtert werden.

Die Resonanz auf das Projekt zeigt, dass ein solcher Austausch gefragt ist. Das Roadmovie wurde inzwischen bereits von mehr als 50.000 Menschen gesehen.

Die Schultour Teil I im August 2026

Di. 11. August in Saarlouis (Saarland)
Mi. 12. August in Homburg (Saarland)
Do. 13. August in Bad Nauheim (Hessen)
Fr. 14. August in Marburg (Hessen)
Mo. 17. August in Lohfelden (Hessen) 

Die Schultour Teil II im Oktober 2026

Mi. 7. Oktober: Schwanewede, Niedersachsen
Do. 8. Oktober: Zwickau, Sachsen
Mo. 12. Oktober: Berlin
Di. 13. Oktober: Treuenbrietzen, Brandenburg
Mi. 14. Oktober: Oberschule, Brandenburg
Do. 15. Oktober: Hannover, Niedersachsen

Die „Expedition Depression on Tour“ wird von der AOK gefördert. Die Förderung unterstützt das Anliegen, über psychische Gesundheit aufzuklären, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen und insbesondere junge Menschen und ihre Angehörigen zu erreichen.

Sie möchten Eindrücke der Bustour 2026 erleben und nichts von der diesjährigen Tour verpassen? Dann schauen Sie gerne auf dem TikTok-Kanal der Expedition Depression oder auf dem Instagram-Kanal der Deutschen DepressionsLiga e.V. vorbei. 

Eindrücke von der vergangenen Schultour gibt es hier:

Dieses Projekt

wird das durch den AOK-Bundesverband im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V gefördert 

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