Bus im Rahmen der Schultour der Expedition Depression

Expedition Depression on Tour – das war unsere Schulbustour 2025

Expedition Depression on Tour – das war unsere Schulbustour 2025 

Vom 15. bis 26. September 2025 war unser Roadteam mit dem Bus aus dem Film „Expedition Depression“ unterwegs – quer durch Deutschland, von Brandenburg über Bayern bis nach Niedersachsen. In knapp zwei Wochen wurden 14 Schulen besucht und die Teilnehmer der Roadtour trafen dort hunderte Jugendliche, führten Gespräche, beantworteten Fragen und machten deutlich: Psychische Gesundheit geht uns alle an. Die Schultour ist Teil des Projekts „Expedition Depression“, das in Zusammenarbeit von der Deutschen DepressionsLiga e.V. und Sagamedia mit Förderung der AOK umgesetzt wird. 

Über die Tour berichtet das Roadteam  

Mit dem Roadmovie „Expedition Depression“ waren wir im September 2025 quer durch Deutschland unterwegs. In zwei Wochen besuchten wir 14 Schulen und schufen so unzählige Begegnungen – unsere Bustour war eine intensive, bewegende und inspirierende Reise. Ziel der Tour war es, Schüler*innen, Studierende und Fachkräfte für das Thema Depression zu sensibilisieren, Aufklärung zu leisten und Räume für offene Gespräche zu schaffen. 

Von Bernau über Schwerin, Rostock, Dassow, Köln, Troisdorf, Regensburg und Odelzhausen bis nach Vaterstetten, Malsburg-Marzell und Stadthagen – an allen Stationen wurde deutlich, wie wichtig es ist, das Thema psychische Gesundheit in Schulen und Institutionen zu tragen. Bereits im Vorfeld hatten sich mehr als 150 Schulen für einen Tourstopp beworben – ein Zeichen für das große Interesse und den hohen Bedarf. 

Mit an Bord waren unter anderem die Film-Protagonist:innen Charis und Chris, das Regieteam Michaela Kirst und Axel Schmidt, Expert:innen, Mitglieder der Deutschen DepressionsLiga e.V. sowie Gäste wie etwa der Vaterstettener Bürgermeister Leonhard Spitzauer. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Mitgliedern der DDL, die die Tour begleitet, ihre persönlichen Erfahrungen geteilt und so jede Veranstaltung auf wertvolle Weise bereichert haben. 

„In den Schulen spürt man besonders deutlich, wie groß das Bedürfnis nach Austausch ist“, sagt Regisseurin Michaela Kirst. „Die Jugendlichen haben aufmerksam zugehört, sehr persönliche Fragen gestellt und dank eines QR-Codes auch anonym Themen eingebracht. Ihre Offenheit und die geschilderten Notlagen haben uns tief berührt – und machen deutlich, wie wichtig solche Angebote sind.“ 

Auch die begleitenden Expert:innen waren von der Resonanz beeindruckt. In Schwerin brachte der Sozialpsychologische Dienst zusätzliches Informationsmaterial mit, in Köln unterstützte ein Kriseninterventionsteam die Schüler:innen, und in Malsburg-Marzell war die Vorführung Teil des Therapieprogramms der dortigen Rehaklinik. Jugendliche und Eltern sahen den Film gemeinsam und sprachen im Anschluss über ihre Erfahrungen. 

Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Rückmeldungen, Anfragen und die große Bereitschaft, den Film gemeinsam mit dem kostenlosen Unterrichtsmaterial einzusetzen. Jede Begegnung auf dieser Tour hat gezeigt: Depression geht uns alle an – und erst durch Offenheit und Miteinander verliert sie ihren Schrecken. 

Ein herzliches Dankeschön an alle Schulen, Expert:innen, Schüler:innen und die Unterstützenden, die uns auf unserer „Expedition Depression“ so offen empfangen haben. Eure Stimmen, Fragen und Geschichten haben diese Reise zu etwas Besonderem gemacht. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Stigma und für Aufklärung.  

Weiterführende Informationen: 
Aktuelle Infos zur Bustour, zu weiteren Filmvorführungenin ganz Deutschland sowie das Bestellformular für die DVD von „Expedition Depression“ finden Sie unter auf der Projektseite.

Begleitet wurde die Tour auf Instagram, Facebook und TikTok – mit Eindrücken von den Stationen, Stimmen der Beteiligten und Blicken hinter die Kulissen.  

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