Online-Schulung für Selbsthilfegruppen-Leitende der DDL
Online-Qualifizierung für (künftige) Leitende von DDL-Selbsthilfegruppen
Selbsthilfe lebt vom Engagement der Menschen, die sie gestalten. Damit neue Selbsthilfegruppen entstehen und bestehende Gruppen langfristig gut begleitet werden können, entwickelt die Deutsche DepressionsLiga e. V. (DDL) ein neues Online-Qualifizierungsprogramm für (künftige) Leitende von Selbsthilfegruppen. Das Projekt baut auf den Erfahrungen der DDL mit virtuellen Selbsthilfegruppen auf und unterstützt gleichzeitig den geplanten Ausbau regionaler Selbsthilfeangebote.
Das Angebot richtet sich an Mitglieder, die eine neue DDL-Selbsthilfegruppe gründen, eine bestehende Gruppe übernehmen oder ihre Kenntnisse als Gruppenleitung vertiefen möchten. Die Teilnahme ist bundesweit online möglich und damit unabhängig vom Wohnort.
In fünf praxisnahen Modulen werden die wichtigsten Grundlagen für die Leitung einer Selbsthilfegruppe vermittelt. Themen sind unter anderem:
- Rolle und Aufgaben von Gruppenleitungen
- Kommunikation und Moderation in Selbsthilfegruppen
- Umgang mit Konflikten und herausfordernden Situationen
- Selbstfürsorge und Belastungsmanagement
- Gründung neuer Gruppen, Zusammenarbeit mit Selbsthilfekontaktstellen und regionale Vernetzung
Ergänzt wird das Qualifizierungsprogramm durch eine digitale Toolbox mit Leitfäden, Checklisten und weiteren hilfreichen Materialien sowie durch einen gemeinsamen Supervisionstermin zum Erfahrungsaustausch und zur Reflexion der ersten praktischen Erfahrungen.
Mit dem Projekt verfolgt die DDL mehrere Ziele: Neue regionale Selbsthilfegruppen sollen entstehen, bestehende Gruppenleitungen gestärkt und die Qualität der Selbsthilfearbeit langfristig gesichert werden. Gleichzeitig soll insbesondere jüngeren Menschen der Einstieg in ein ehrenamtliches Engagement erleichtert werden.
Langfristig soll ein Netzwerk erfahrener Gruppenleitungen entstehen, die neue Ehrenamtliche begleiten und so die Selbsthilfestrukturen der DDL nachhaltig stärken.
Förderung:
Dieses Projekt wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V ermöglicht durch:
2026: Barmer