Teilnehmende gesucht – aktuelle Studien und Umfragen
Wir laden Sie herzlich ein, an wichtigen Studien zur Erforschung depressiver Erkrankungen teilzunehmen. Jede Erhebung trägt dazu bei, das Verständnis zu vertiefen und die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Unten finden Sie eine Liste aktueller Studienanfragen, die auf Ihre Unterstützung angewiesen sind.
Sie möchten eine Studie einreichen? Dann nutzen Sie gerne unser Kontakt-Formular.
Hinweis: Die DDL ist nicht verantwortlich für die Studien. Wir bieten ausschließlich die Plattform, um verschiedene Studien kennezulernen und Forschungsteilnehmende zu erreichen. Bei konkreten Fragen, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Kontaktadressen.
Laufzeit bis 05/2027
Worum geht es?
Ziel der Studie ist die Untersuchung des Annäherungs- und Vermeidungsverhaltens bei Angst und Depressionen sowie die Evaluation der Vagusnerv-Stimulation als Möglichkeit zur Beeinflussung des Annäherungs- und Vermeidungsverhaltens.
Die Studie besteht aus 4 Teilen: einem Online-Teil, welcher durch ein kurzes Telefonscreening abgeschlossen wird. Das Telefonscreening dient der Sicherstellung Ihrer Sicherheit sowie der Einhaltung guter wissenschaftlicher Praxis, weshalb eine Online-Teilnahme keine Garantie für die Vor-Ort-Teilnahme ist. Bei Erfüllung der Kriterien erfolgt die Einladung zum Labor-Teil. In diesem wird eine Aufgabe im MRT gespielt und anschließend 2 VR-Teile mit Vagusnerv-Stimulation durchgeführt.
Für die Teilnahme am Online-Teil erhalten Probanden 24 € und eine Zulage abhängig von der erzielten Punktzahl. Bei Teilnahme an allen Teilen steigt diese Summe auf 150 € zuzüglich weiterer Gewinne aus den Aufgaben.
Gesucht werden Personen mit Angst- und/oder Depressionssymptomen im Alter von 18 bis 40 Jahren und einem BMI zwischen 18,5 und 30, wobei ein erhöhter BMI durch fettfreie Masse (Muskeln) generell kein Ausschlusskriterium darstellt. Leider ausgeschlossen werden müssen Personen, die unter Angst- und/oder Depressionssymptomen gelitten haben, aktuell jedoch keine Symptome mehr haben, sowie Personen mit neurologischen Erkrankungen und/oder neurologischen Schäden, Epilepsie oder bipolaren Störungen. Ebenfalls nicht teilnehmen können Personen mit Zwangserkrankungen, somatischen Störungen oder Essstörungen in den letzten 12 Monaten. Schwangere sowie Personen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes sind ebenfalls ausgeschlossen, ebenso wie Personen mit gegenwärtigem oder vergangenem Substanzmissbrauch. Kontraindikationen für tVNS (Piercings, Wunden am rechten Ohr) oder MRT (z. B. Herzschrittmacher) werden ebenfalls geprüft. Die Prüfung dieser Kriterien erfolgt nach der Online-Teilnahme. Bei akuter Posttraumatischer Belastungsstörung ist eine Teilnahme aufgrund der Aufgaben zu Vermeidungsverhalten unter Bedrohung ebenfalls nicht möglich. Es werden ebenfalls Fragebögen bei den Einschlusskriterien berücksichtigt, die im Rahmen der Online-Erhebung ausgefüllt werden. Bei Fragen ist eine Kontaktaufnahme vorab jederzeit willkommen.
Beginn findet eine Online-Studie statt, in der das Lern- und Entscheidungsverhalten sowie die Stimmung und Motivation erfasst werden. Dazu wird 5-10 Tage 1-2x ein Online-Spiel sowie Stimmungsabfragen durchgeführt, danach folgen mehrere Fragebögen. Anschließend werden ausgewählte Personen zu weiteren Untersuchungen eingeladen. Diese umfassen ein klinisches Interview, eine MRT-Untersuchung mit Blutentnahme sowie Aufgaben in virtueller Realität (VR). Untersucht wird, wie sich das Verhalten in unterschiedlichen Zuständen – etwa bei Hunger oder Sättigung – verändert, sowie wie sich die nicht-invasive Stimulation des Vagusnervs auf das Verhalten auswirkt.
Die MRT-Aufgabe stellt eine Entscheidung zwischen dem Erbringen von Aufwand (Griffkraft) zum Gewinnen von Belohnungen bzw. Vermeiden von Bedrohungen (kleine, mit Ihnen kalibrierte elektrische Schocks) dar. In den VR-Aufgaben können sich Teilnehmende frei bewegen und selbst entscheiden, ob sie Belohnungen aufsuchen oder Bedrohungen vermeiden möchten. Während der Aufgaben werden sowohl Verhaltensdaten als auch physiologische Reaktionen (z. B. Herzrate) erfasst. Die Studie soll grundlegende Erkenntnisse darüber liefern, ob tVNS das Annäherungs-Vermeidungs-Verhalten bei Symptomen von Angst und Anhedonie modulieren kann.
Online-Teil:
• Über 5-10 Tage täglich 1-2 Runden des Online-Spiels „Influenca" (ca. 5 min pro Runde, insgesamt 10 Runden)
• Fragebögen zu Stimmung, Motivation und Alltagsverhalten
• Dauer: insgesamt ca. 90 Minuten
• Telefonisches Vorgespräch (ca. 30 Minuten)
• Aufwandsentschädigung: 24 € plus Gewinne aus dem Online-Spiel
Labor-Teil:
• 3-4 Termine am UKB Bonn und in Endenich (je ca. 2–2,5 Stunden)
• 1x Psychologisches Interview
• 1x MRT-Untersuchung (inkl. Blutabnahme)
• 2x Aufgabe in virtueller Realität (VR), bei denen Belohnungen gesammelt oder Gefahren vermieden werden
• Während einiger Aufgaben wird der Vagusnerv nicht-invasiv stimuliert; körperliche Reaktionen (z. B. Herzaktivität) werden dabei gemessen. Teilnehmende werden durchgehend vom Team betreut.
Teilnahme
Bei Interesse finden Sie weitere Infos und Anmeldeinfos auf der Webseite der Studienleitung www.neuromadlab.com
Laufzeit bis 11/2027
Worum geht es?
Die Studie untersucht die konfirmatorische Wirksamkeit und Therapiesicherheit von
- Naturbasierter Therapie (NBT) (naturfokussierte Achtsamkeitsübungen im Stadtwald) + Routineversorgung (RV)
- Natur-Hypnose-Therapie (NHT) + RV im Vergleich zu alleiniger RV bei Patient*innen mit leichten bis mittelgradigen Depressionen untersuchen.
Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie sich Nachrichtenkonsum auf die psychische Gesundheit auswirkt. Auf dieser Grundlage sollen langfristig Ansätze entwickelt werden, die es ermöglichen, informiert zu bleiben, ohne dass die eigene seelische Gesundheit darunter leidet.
Einschlusskriterien
- Frauen, Männer, divers im Alter zwischen18 und 70 Jahren
- Verdacht auf oder diagnostizierte leicht- bis mittelgradigen Depression
Ablauf
8 Sitzungen in einer der folgenden Gruppen:
- Waldtherapie (Entspannung in der Natur)
- Hypnose
- Vergleichsgruppe
Teilnahme
Interessierte wenden sich an das Studiensekretariat
E-Mail: naturedeep@charite.de
Telefon: 030 450 529027
Laufzeit bis 06/2026
Worum geht es?
In der Studie untersuchen Studierende, ob und in welchem Ausmaß der Konsum von Nachrichten über Krisen (z. B. Kriege oder Naturkatastrophen) mit emotionaler Belastung verbunden ist. Zudem erfassen sie, warum manche Personen stärker betroffen sind als andere und welche individuellen Faktoren (z. B. Emotionsregulation, Achtsamkeit oder Persönlichkeitsmerkmale) diese Belastung verstärken oder abschwächen können.
Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie sich Nachrichtenkonsum auf die psychische Gesundheit auswirkt. Auf dieser Grundlage sollen langfristig Ansätze entwickelt werden, die es ermöglichen, informiert zu bleiben, ohne dass die eigene seelische Gesundheit darunter leidet.
Voraussetzungen
An der Studie können ausschließlich volljährige und einwilligungsfähige Personen teilnehmen.
Verlosung
Unter allen Teilnehmenden, die eine Einwilligung zur Verlosung der Aufwandsentschädigung erteilen, werden 5x 10 € verlost. Die Abfrage der E-Mail-Adresse erfolgt ausschließlich optional und erst am Ende der Befragung. Zudem wird sie getrennt von den erhobenen Studiendaten gespeichert, sodass keine Verknüpfung mit den inhaltlichen Angaben möglich ist und die Anonymität der Teilnehmenden gewahrt bleibt.
Aufwandsentschädigung
Für Ihre Teilnahme an der Studie erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 65 € (5 VPh). Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme an der Studie keinen gesonderten Nutzen für die Person haben. Im Rahmen der diagnostischen Erhebungen, bieten wir Ihnen an, nach Abschluss der experimentellen Erhebungen, ein psychologisches Auswertungsgesprächs wahrzunehmen.
Freiwilligkeit der Untersuchung
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Auch wenn Sie sich
jetzt für eine Teilnahme entscheiden, können Sie Ihre Einwilligung jederzeit, ohne Angabe von Gründen, zurückziehen.
Teilnahme
Interessierte können direkt über die Webseite soscisurvey.de teilnehmen.
Laufzeit bis 08/2026
Worum geht es?
Untersucht wird eine schmerzfreie, sichere und nicht-medikamentöse Methode zur Stimulation bestimmter Hirnareale.
Voraussetzungen
Personen ab 60 Jahren, die seit mindestens zwei Wochen an
- einer akuten Depression leiden oder
- an depressiven Symptomen leiden, wie z.B.: Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Leere
Ausschlusskriterien
- psychotische/bipolare Störungen, Abhängigkeit
- Herzschrittmacher, Epilepsie, neurologische oder demenzielle Vorerkrankungen
Ablauf
- telefonisches Vorgespräch (30-45 Min.)
- psychologische Diagnostik (2.5 Std.)
- zwei Stimulationssitzungen (je 1.5 Std.)
Vertraulichkeit und Datenschutz
Während der Untersuchungen erheben wir unterschiedliche Daten über Sie. Diese werden in pseudonymisierter Form gespeichert, also ohne Namen oder Angaben zu Ihrer Person. Ein Bezug ist lediglich über eine
Teilnehmernummer, welche getrennt von den Daten aufbewahrt wird möglich. Ihre pseudonymisierten Daten werden mit Computern weiterverarbeitet und Auswertungen können für wissenschaftliche Publikationen verwendet werden. Alle Mitarbeitenden an der
Studie unterliegen der Schweigepflicht und der Einhaltung des Datenschutzes.
Aufwandsentschädigung
Für Ihre Teilnahme an der Studie erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 65 € (5 VPh). Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme an der Studie keinen gesonderten Nutzen für die Person haben. Im Rahmen der diagnostischen Erhebungen, bieten wir Ihnen an, nach Abschluss der experimentellen Erhebungen, ein psychologisches Auswertungsgesprächs wahrzunehmen.
Freiwilligkeit der Untersuchung
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Auch wenn Sie sich
jetzt für eine Teilnahme entscheiden, können Sie Ihre Einwilligung jederzeit, ohne Angabe von Gründen, zurückziehen.
Teilnahme
Anmeldung mit Angabe von Alter und Telefonnummer unter: proband@ovgu.de oder 0391 6751066 Die Studie findet in Gebäude 24 am Hauptcampus der Universität statt (Pfälzer Platz, 39106 Magdeburg).
Interessierte können sich darüber hinaus auf dieser Seite weitere Informationen einholen.
Laufzeit bis 05/2026
Worum geht es?
In diesem Online-Experiment geht es um die Wahrnehmung von Social Media Kampagnenbotschaften zum Thema Depression. Die Studie wird im Rahmen meiner Masterarbeit im Fach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien durchgeführt.
Ablauf und Voraussetzungen
Personen ab 18 Jahren mit grundlegenden Deutschkenntnissen können an der Studie teilnehmen. Die Teilnahme dauert etwa 5 Minuten und kann sowohl am Smartphone als auch am Laptop/Computer durchgeführt werden.
Sie können direkt über den Link an der Studie teilnehmen.
Laufzeit 12/2026
Worum geht es?
In der Studie wird untersucht, wie virtuelle Rundgänge durch verschiedene städtische Grünflächen und damit einhergehende Wahrnehmungen sich auf verschiedene Aspekte der psychischen Gesundheit von Menschen die aktuell mit Depressionen leben auswirkt.
Ablauf
Ihre Aufgabe ist es, sich einen der 10-minütigen Videorundgänge durch eine städtische Grünfläche anzuschauen und vorher und nachher kurze Fragebögen auszufüllen. Diese beinhalten Fragen zu Ihrer Wahrnehmung der Grünfläche und ihrer psychischen Gesundheit (z.B. Ihrer Stimmung). Dies dauert insgesamt etwa 15 bis 20 Minuten.
Hier können Sie teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/Rundgaenge/
Laufzeit bis -
Worum geht es?
Wir wollen untersuchen, wie Paare im höheren Lebensalter
ihre Beziehung erleben – insbesondere den Umgang mit
Stress und möglichen Pflegeerfahrungen.
Ablauf
- Anonymer Online-Fragebogen (ca. 30 Minuten)
- Teilnahme möglich, wenn Sie aktuell in einer Partnerschaft leben (gemeinsamer Haushalt ist nicht nötig)
- Freiwillig – Abbruch jederzeit ohne Nachteile möglich
- Optional: Partner/in einladen (am Ende personalisierten
Link erstellen)
Gewinnverlosung
Als Dankeschön können Sie an einer Verlosung von Wunschgutscheinen im Wert von 3x200€ teilnehmen. Bei Teilnahme als Paar gibt es zusätzlich die Chance auf 1x400€.
Datenschutz
Es werden keine Namen abgefragt. Ihre E-Mail-Adresse wird getrennt von Ihren Daten nur für die Verlosung gespeichert und nach der Verlosung sofort gelöscht.
Kontakt
Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie des höheren Lebensalters
Fachbereich Psychologie
Universität Konstanz
Studienkontakt: Kayleigh Comeau M.Sc.
kayleigh.2.comeau@uni-konstanz.de
Sie können direkt über den Link an der Studie teilnehmen.
Den Flyer zur Studie finden Sie hier als PDF-Datei.
Laufzeit bis 31.12.2027
Worum geht es?
Sie denken häufiger, dass andere Ihnen schaden möchten?
Gefühle von Misstrauen oder Argwohn gegenüber anderen sind Ihnen bekannt?
Dann ist Ihre Mitarbeit als Expert*in aus Erfahrung gefragt!
Für ein Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG; Ruhr-Universität Bochum) unter Leitung von Professorin Dr. Mar Rus-Calafell wird Ihre Hilfe benötigt.
In einer Studie sollen Faktoren erforscht werden, die sogenanntes paranoides Denken (Wahn/Misstrauen/Argwohn) begünstigen und aufrechterhalten. Diese Art zu denken kann für Betroffene belastend sein und zu psychischen Problemen führen. Dabei sollen alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen berücksichtigt werden (z. B. verschiedene Altersgruppen, Geschlechter, Menschen mit Migrationshintergrund etc.). Auf dieser Grundlage können Programme entwickelt werden, um paranoidem Denken vorzubeugen und damit verbundene Probleme zu vermeiden. Ein solches Präventionsprogramm soll zudem auf Basis der Studienergebnisse entwickelt werden.
Vor, während und nach der Durchführung der Studie sowie bei der Entwicklung des Präventionsprogramms können Betroffene von paranoidem Denken als Expert*innen aus Erfahrung aktiv mitwirken und so zur Verbesserung der Studienqualität beitragen.
Ablauf
- Regelmäßige Treffen (Dauer jeweils ca. 1,5 Stunden) am Standort Bochum des DZPGs (Bochumer Fenster, Bochumer Innenstadt; teils auch Online-Teilnahme möglich, falls gewünscht) mit einer Gruppe von ca. 5 Expert*innen aus Erfahrung, der Projektleitung und 1-2 weiteren Teammitgliedern
- Informationen zum aktuellen Forschungsstand
- Meinungsaustausch zu und Mitarbeit an Forschungsfrage, Hypothesen, Studiendesign, zu untersuchenden Faktoren, Untersuchungsmaterial (Fragebögen), Kommunikation/Informationsmaterial/Ansprache von Studienteilnehmern, Auswertung, Ergebnissen, Verbreitung von Studienergebnissen, Entwicklung eines Präventionsprogramms basierend auf den Ergebnissen etc
- alle 3 Monate, ggf. die ersten beiden Treffen zeitnaher (8 Treffen insgesamt)
- Idealerweise nehmen alle Mitglieder an allen Treffen teil. Zeitpunkte für die Treffen werden gemeinsam bestimmt. Ein Ausscheiden ist jederzeit möglich.
Studienteilnehmer:innen haben die Möglichkeit, die eigene Erfahrung und Meinung zu paranoidem Denken in Forschung und psychische Gesundheit einzubringen, mitzugestalten und Entscheidungen zu treffen. Es gibt Kontakt zu anderen Expert:innen aus Erfahrung und Fachpersonen für psychische Gesundheit und Forschung und Netzwerkbildung
Studienteilnehmer:innen erhalten Vorinformation, Zusammenfassungen und Bewertungen von Treffen, weitere Informationen per E-Mail und Chat. Es gibt Wunschgutscheine oder finanzielle Vergütungen nach jedem Treffen.
Weitere Infos & Kontakt
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Studienwebsite. Bei Interesse/Fragen melden Sie sich bei der Projektleitung (Julia.Schmitt@rub.de; Whatsapp: 01575 6343185).
Laufzeit bis 31.12.2026
Worum geht es?
Wie finden wir bei gedrückter Stimmung zurück zu mehr Antrieb? Und wie gelingt es, wieder Freude an Dingen zu entdecken, die uns eigentlich guttun? In dieser bundesweiten Online-Studie vergleichen Forschende zwei wissenschaftlich fundierte Ansätze in einem sechswöchigen Training. Unterstützen Sie die Forschung und nehmen Sie flexibel von zu Hause aus teil – Ihr Beitrag zählt!
Einschlusskriterien
- Personen zw. 18 und 65 Jahren
- aktuelle depressive Verstimmungen
- aktuell nicht in Behandlung
Weitere Infos & Kontakt
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Studienwebsite.
Laufzeit bis 31.07.2027
Worum geht es?
Ziel der OPTIBRIEF-Studie ist es, ein digitales Ultrakurzprogramm zur Unterstützung während der Wartezeit auf eine Psychotherapie zu untersuchen. In der Studie testen wir verschiedene Varianten des Programms UKADO, das während der Wartezeit genutzt werden kann. Wir möchten herausfinden, welche Variante am besten geeignet ist, um Symptome von Angsterkrankungen und Depressionen zu lindern und die Wartezeit hilfreich zu überbrücken. Zusätzlich interessieren uns die Erfahrungen der Teilnehmenden mit dem Programm.
Einschlusskriterien
- Personen, die aktuell auf einen Psychotherapieplatz warten (Personen, die auf der Suche nach einem Platz sind, auf einer Warteliste sind oder einen Therapiestart haben, der aber noch mindestens 14 Tage entfernt ist)
- Personen die, an einer Angsterkrankung und / oder einer Depression leiden
- über 18 Jahre alt
- gute Deutschkenntnisse und Internetzugang
- keine akuten Krise
Weitere Infos & Kontakt
Eine Teilnahme an der Studie ist voraussichtlich bis Ende 2026 möglich. Die Laufzeit der Studie ist bis 2027 geplant. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos und freiwillig. Es finden keine Termine vor Ort statt. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Studienwebsite.
Laufzeit bis 31.05.2026
Worum geht es?
Im Rahmen dieser Masterthesis soll die Frage beantwortet werden, welchen Einfluss die Arzt-Patienten-Kommunikation im hausärztlichen Setting auf den Erkrankungsverlauf von Depressionen bei Frauen im Alter von 25 bis 65 Jahren hat.
Im Rahmen der Untersuchung soll geprüft werden, in welchem Ausmaß die Qualität der Arzt-Patientinnen-Kommunikation mit dem selbst eingeschätzten Krankheitsverlauf, dem erlebten Belastungs- und Stresserleben sowie der Zufriedenheit mit der Behandlung bei depressiv erkrankten Frauen zwischen 25 und 65 Jahren zusammenhängt. Dazu werden in einer online Befragung die Angaben zur Kommunikationsqualität mit Variablen zum Krankheitsverlauf, Belastungs- und Stresserleben sowie der Zufriedenheit mit der Behandlung in Beziehung gesetzt. Um die Kommunikationsqualität zu erfassen, wird die deutsche Version des Patient Reactions Assessment (PRA-D) in den Fragebogen eingebaut. Selbiges erfolgt mit der deutschen Version der Perceived Stress Scale, um das Belastungs- und Stresserleben zu erfassen.
Auf dieser Grundlage sollen Ansatzpunkte identifiziert werden, wie Versorgung und Kommunikation so gestaltet werden können, dass sie die psychische Gesundheit und die Lebensqualität betroffener Patientinnen nachhaltig fördern. Die Ergebnisse sind insbesondere für Akteurinnen und Akteure der gesundheitlichen Versorgung (Hausärztinnen und Hausärzte), für Einrichtungen des Gesundheitswesens (Kliniken, Praxen, Versorgungszentren), für Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik und -verwaltung sowie für Krankenkassen und andere Kostenträger relevant. Darüber hinaus können die Befunde auch für Beratungsstellen, Selbsthilfeorganisationen und Programme der Gesundheitsförderung von Bedeutung sein, die Angebote speziell für Frauen mit depressiven Erkrankungen entwickeln oder optimieren möchten.
Einschlusskriterien
- Frauen mit Depressionen zwischen 25 und 65 Jahren mit bestätigter Depression
Datenschutz
Anonyme Umfrage mit einer Dauer von 5-8 Minuten, quantitative Querschnittstudie. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Es ist kein Rückschluss auf die Person möglich.
Weitere Infos & Kontakt
Die Studie kann direkt über folgenden Link aufgerufen werden: https://www.soscisurvey.de/APKDepr/
Laufzeit bis 31.05.2026
Worum geht es?
Diese Studie untersucht den Einbezug von Bezugspersonen, wie bspw. Angehörigen oder Freunden, in die Psychotherapie. Ziel der Studie ist es, einen Überblick darüber zu gewinnen, in welcher Form diese Bezugspersonen in eine Psychotherapie einbezogen werden und welche Barrieren und förderliche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Mittels einer deutschlandweiten Onlinebefragung unter Patient*innen und Bezugspersonen wird die praktische Umsetzung beim Einbezug von Bezugspersonen erfragt. Neben der konkreten Umsetzung, Rahmenbedingungen, persönliche Einstellung zum Einbezug, sollen vor allem Anwendungsgründe, Barrieren und wahrgenommene Effekte untersucht werden.
Einschlusskriterien
- Sie sind 18 Jahre alt oder älter.
- Sie haben hinreichende Deutschkenntnisse, um die Fragen zu verstehen.
- Für Patient*innen: Sie haben psychotherapeutische Erfahrung. Bspw. nehmen Sie aktuell eine psychotherapeutische Behandlung wahr oder haben das in der Vergangenheit getan. Die genaue Art, das genau Setting, die Rahmenbedingungen und ob Sie die Therapie beendet haben oder nicht, spielen dabei keine Rolle.
- Für Bezugspersonen: Sie haben eine Bezugsperson (Bspw. Angehörige*n, Freund*in) mit psychotherapeutischer Erfahrung. Bspw. nimmt diese Person aktuell eine psychotherapeutische Behandlung wahr oder hat das in der Vergangenheit getan. Die genaue Art, das genau Setting, die Rahmenbedingungen und ob die Person die Therapie beendet hat oder nicht, spielen dabei keine Rolle.
Verlosung:
Als Dankeschön für die Teilnahme werden unter allen Teilnehmenden 8 x 20 € Amazon-Geschenkgutschein verlost, die nach Abschluss der Erhebung versandt werden.
Datenschutz
Es werden keine Daten erhoben, die Rückschlüsse auf Ihre Identität oder die Ihrer Psychotherapeut*innen oder Ihrer wichtigen Bezugspersonen zulassen. Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird vollständig gewährleistet. Ihre Antworten werden anonymisiert gespeichert. Eine Erhebung Ihrer E-Mail-Adresse erfolgt nur dann, wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten. Diese E-Mail-Adresse wird getrennt von den übrigen Daten gespeichert. Alle studienbezogenen Informationen werden streng vertraulich behandelt, und Ihre E-Mail-Adresse dient ausschließlich der Teilnahme an der Verlosung. Nach Abschluss des Studienprojekts wird sie gelöscht. Aufgrund der Anonymisierung ist es nach Beendigung der Umfrage jedoch nicht mehr möglich, personenbezogene Daten aus den Studienergebnissen zu entfernen.
Weitere Infos & Kontakt
Die Studie kann direkt über folgende Links aufgerufen werden:
- www.sosci.rlp.net/bezugspersonen/ (für Bezugspersonen)
- www.sosci.rlp.net/bezugspersonen_psychotherapie/ (Für Patient:innen)
Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an: Bezugspersonenstudie@uni-mainz.de
Laufzeit bis 31.12.2028
Worum geht es?
Trotz hoher Prävalenzraten psychischer Erkrankungen sind ältere Menschen in der psychotherapeutischen Versorgung stark unterrepräsentiert. Analysen vertragsärztlicher Abrechnungsdaten zeigen, dass im Jahr 2016 weniger als 5% der depressiv diagnostizierten Personen über 65 Jahren eine ambulante Psychotherapie erhielten, bei den über 85-Jährigen sogar weniger als 1%. Dies steht im starken Kontrast zu den 25% bei jungen Erwachsenen. Dieses Projekt zielt darauf ab, diese erhebliche Unterversorgung zu adressieren.
Förderung von Psychotherapie im Alter
In der Praxis besteht noch ein großer Bedarf an wissenschaftlich fundierten Therapieansätzen, auf die psychotherapeutische und ärztliche Fachpersonen in der Behandlung älterer Menschen zurückgreifen können. Mit dieser Studie soll passendes Therapieangebot für ältere Menschen gestaltet werden, dass an die Lebensrealität und Bedürfnisse dieser Lebensphase angepasst ist. Im Rahmen der wissenschaftlichen Studie wird den Teilnehmenden hilfreichen Strategien zur Reduktion von depressiven und ängstlichen Symptomen sowie zur Verbesserung ihrer Lebensqualität vermittelt.
Das Ziel
Nach Abschluss dieser Wirksamkeitsstudie soll der Therapieansatz als neuer Baustein zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung im höheren Lebensalter dienen. Es soll, durch die Bereitstellung eines nachweislich wirksamen, transdiagnostischen Therapiemanuals im digitalen Gruppenformat, einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsrealität älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen geleistet werden.
Die Wirksamkeit der Gruppenprogramme wird beurteilt durch:
- der Reduktion depressiver Symptome,
- der Reduktion ängstlicher Symptome und
- der Steigerung des psychischen Wohlbefindens.
In diesem randomisiert-kontrollierten Studiendesign wird überprüft, ob das Psychotherapieprogramm dem Diskussionsprogramm hinsichtlich dieser Veränderungen überlegen ist. Darüber hinaus soll im Rahmen der Studie:
- den Einfluss von Selbst- und Entwicklungsstrategien auf den Therapieerfolg untersucht werden,
- eine ökonomische Analyse durchgeführt werden,
- die Wirkfaktoren der Therapie aus Sicht der Teilnehmenden erfasst und
- die Wirksamkeit sowohl des Online- als auch des Gruppenformats im hohen Alter nachgewiesen werden.
Einschlusskriterien
- Alter von mindestens 68 Jahren.
- Leichte bis mittelgradige depressive Störung.
- Gute deutsche Sprachkenntnisse.
- Funktionsfähiges Endgerät mit stabiler Internetverbindung.
- Keine Einnahme oder eine stabile Dosis an psychoaktiven Medikamenten.
- Es soll keine Medikamentenänderung in Bezug auf Psychopharmaka in den nächsten 3 Monaten geplant sein.
Ausschlusskriterien
- Sehr schwere Depressions- oder Angstsymptomatik.
- Akute Suizidalität.
- Erkrankung mit psychotischen, manischen oder schizophrenen Symptomen – aktuell oder in der Vergangenheit.
- Eingeschränkte kognitive Fähigkeiten (Leichte Kognitive Störung oder Demenz).
- Vorliegen einer körperlichen Erkrankung im Endstadium (Palliative Versorgung).
- Laufende psychotherapeutische Behandlung im Zeitraum der Studienteilnahme.
Anmeldeverfahren
- Melden Sie sich hier online an oder telefonisch unter 030-766 8375-3797.
- Sie werden zu einem digitalen Erstgespräch eingeladen. Die Informationen zu dem Gespräch erhalten Sie per E-Mail.
- Nach dem Erstgespräch erhalten Sie eine Rückmeldung, ob Sie an der Studie teilnehmen können. Bei Zusage werden Sie zu einer der beiden Gruppenprogramme zugeteilt.
- Die Behandlungsphase startet. Über 20 Wochen werden Sie wöchentlich an einem digitalen Gruppenprogramm mit je einer Gruppensitzung pro Woche (100 Minuten mit Pause) teilnehmen. Zusätzlich erhalten Sie vier Einzelkontakte mit der Gruppenleitung.
- Es findet eine digitale Abschlussuntersuchung statt. Sechs Monate später folgt eine Nachuntersuchung. Gerne empfehlen wir Ihnen anschließend passende Anschlussangebote.
Weitere Infos & Kontakt
Weitere Infos finden Interessierte auf der Webseiet vision-age.de. Fragen können per Mail an vision-age@medicalschool-berlin.de mit dem Team direkt geklärt werden.
Laufzeit bis 31.07.2026
Beschreibung
Sie fühlen sich niedergeschlagen, ängstlich oder gestresst? Dann ist die TONI kompakt Behandlung vielleicht genau das Richtige für Sie!
Forschende untersuchen in einer wissenschaftlichen Studie die Wirksamkeit von TONI kompakt. In TONI kompakt arbeiten Sie zehn Wochen lang mit dem Online-Tool TONI und werden dabei von einem oder einer Psychotherapeut:in vor Ort in Berlin begleitet. TONI besteht aus zwölf interaktiven Modulen zu verschiedenen psychologischen Themen. Gemeinsam mit dem oder der Psychotherapeut:in wählen Sie die Module aus, die am besten zu Ihnen passen und bearbeiten diese Schritt für Schritt mit therapeutischer Unterstützung. Begleitend zu TONI kompakt füllen Sie einige kurze Fragebögen aus.
- Sie können drei Termine vor Ort in Berlin wahrnehmen
- Sie haben Lust, regelmäßig online mit TONI zu arbeiten
- Sie sind 18 Jahre oder älter
- Sie leiden unter Angst oder depressiven Symptomen
- Sie befinden sich nicht in Psychotherapie
- Sie sind einverstanden, dass Sie zufällig der TONI kompakt Gruppe zugeordnet werden oder der Warteliste. Die Warteliste erhält die gleiche Behandlung mit 10 Wochen Verzögerung.
Wenn Sie an der Studie teilnehmen, erhalten Sie drei persönliche psychotherapeutische Termine in Berlin und arbeiten selbstständig mit dem Online-Tool TONI über 10 Wochen hinweg. TONI ist ein wissenschaftlich fundiertes Online-Tool, das von Therapeut*innen und Patient*innen entwickelt wurde. Die Teilnahme ist kostenlos, vertraulich und niederschwellig.
Bei Fragen wenden Sie sich per Mail an info@toni-kompakt.de
Den Flyer zur Studie finden Sie hier als PDF-Datei.
Laufzeit bis 31.07.2026
Beschreibung
Die Studie zur App "sia" bietet wissenschaftlich fundierte und niedrigschwellige Unterstützung bei depressiven Beschwerden. Aktuell werden verschiedene Varianten der App untersucht.
Die App bietet:
- Geführte Übungen zur Bewältigung von Antriebslosigkeit,
- Tipps zur Strukturierung des Tages, um den Alltag zu organisieren,
- Strategien, um belastende Gedanken zu durchbrechen.
Einschlusskriterien:
- Über 18 Jahre alt sind,
- Derzeit in Deutschland leben,
- Sich aktuell nicht in einer psychotherapeutischen Behandlung befinden.
Ablauf:
- Im Rahmen der Studie erhalten Sie Zugang zur App sia.
- sia ist ein sechswöchiges, wissenschaftlich fundiertes Programm in Form einer App.
- Die Teilnahme kostenlos, anonym und niederschwellig.
- Sie werden gebeten, regelmäßig Befragungen zu Ihrem Befinden auszufüllen, wofür Sie eine Aufwandsentschädigung von bis zu 45 Euro erhalten.
Melden Sie sich bei Nachfragen sehr gerne an: sia@psychologie.fu-berlin.de
Interessierte können eine kurze unverbindliche Mail an sia@psychologie.fu-berlin.de schreiben. Infos auch auf der Webseite der FU Berlin.
Laufzeit bis 23.12.2026
Beschreibung
Die Studie wird durch die Fakultät Klinische Psychologie und Psychotherapie am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit in Bochum unterstützt und beinhaltet einen Online-Fragebogen, den betroffene, als auch Nicht-betroffene Personen von Post-Covid bearbeiten können.
Derzeit werden Daten zum Post-Covid Syndrom und auch Psychopathologien (v.a. Depression und Somatische Belastungsstörung), sowie Stigmatisierungserfahrungen erhoben.
Die Bearbeitung nimmt ca. 20-25 Minuten in Anspruch. Alles natürlich unter strengen Anonymisierungs- und Datenschutzbedingungen!
Betroffene und Nicht-Betroffene Personen von Post-Covid und Depression ab 18 Jahren können teilnehmen.
Interessierte können über die Webseite sociosurvey.de an der Umfrage teilnehmen.
Studie zu Gesundheitlichen Effekten infolge steigender Temperaturen (GEIST)
Laufzeit bis 09/2026
Die Studie „Gesundheitliche Effekte infolge steigender Temperaturen“ kommt vom Lehr- und Forschungsgebietes Healthy Living Spaces am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uniklinik RWTH Aachen in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Die steigenden Temperaturen auf der ganzen Welt zeigen bereits die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels. Es ist jedoch noch wenig darüber bekannt, wie die Menschen auf diese steigenden Temperaturen aus einer rein autonomen Perspektive (d. h. unwillkürliche physiologische und psychologische Reaktion) reagieren könnten. Frühere Studien haben gezeigt, dass eine kontinuierliche Exposition gegenüber milder Hitze positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Daher soll in dieser Studie die physiologischen und psychologischen Reaktionen erforscht werden, die als Folge der steigenden Temperaturen ausgelöst werden könnten. Zu diesem Zweck werden die Teilnehmenden (20 gesunde Teilnehmende und 20 mit einer Depressionsdiagnose) gebeten, an zwei verschiedenen Tagen in die Universitätsklinik der RWTH Aachen zu kommen. Beide Tage werden nach dem gleichen Schema ablaufen, aber die thermische Belastung wird nach dem Zufallsprinzip unterschiedlich sein (21° C oder 26°C). Jeder Tag wird in eine zweistündige Expositionsphase und eine einstündige fMRI-Phase aufgeteilt. Während der gesamten Dauer der ca. 3 1/2 Stunden werden den Teilnehmenden in regelmäßigen Abständen Fragebögen ausgehändigt, um etwaige Veränderungen in ihrem Affekt und ihrem Ausdruck von Empathie gegenüber anderen zu untersuchen. Während der Expositionsphase werden Sensoren zur Überwachung der peripheren Körpertemperatur und der Herzfrequenz eingesetzt.
Es werden zwei Gruppen von Teilnehmer:innen rekrutiert. Für jede Gruppe gelten unterschiedliche Kriterien, die unten aufgeführt sind:
Einschlusskriterien für gesunde Teilnehmer:innen:
- über 18 Jahre alt
- Kaukasisch / weiß westeuropäisch
- allgemein gesund
- keine Klaustrophobie
- Freiwillige Teilnahme, unterschriebene Einverständniserklärung
Einschlusskriterien für Teilnehmer:innen mit einer Depressionsdiagnose:
- über 18 Jahre alt
- Kaukasisch / weiß westeuropäisch
- mit einer klinischen Diagnose einer Major Depression (MDD)
- keine Klaustrophobie
- Freiwillige Teilnahme, unterschriebene Einverständniserklärung
Ausschlusskriterien für gesunde Teilnehmer:innen:
Gesundheitliche Aspekte:
- Bluthochdruck
- Aktive Erkrankung oder Einnahme von Medikamenten, die die Thermoregulation beeinflussen (z. B. Diuretika oder Vasodilatatoren)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Unstabiler Körpergewicht (Gewichtszu- oder -abnahme > 3 kg in den letzten drei Monaten)
- Alkoholkonsum > 2 Portionen pro Tag bei Männern und > 1 Portion pro Tag bei Frauen
- Psychische Diagnose
- Frühere Kopfverletzungen oder aktuelle Diagnosen, die die normale Gehirnaktivität beeinträchtigen könnten
- Hohe Ausprägung von Alexithymie, die verhindern könnte, dass Teilnehmer:innen eigene und fremde Emotionen erkennen
Hormonelle Einflüsse & Sicherheit:
- Schwangere Frauen
- Frauen mittleren Alters, die nicht in einem stabilen postmenopausalen Zustand sind
- Personen mit großflächigen Tattoos
- Vorhandensein von metallischen Fremdkörpern im oder am Körper
Ausschlusskriterien für Teilnehmer:innen mit einer Depressionsdiagnose:
Komorbide Störungen:
- Das Vorhandensein komorbider Störungen, die die Studienergebnisse beeinflussen könnten, z. B. eine weitere psychische Diagnose wie Schizophrenie
Gesundheitliche Aspekte:
- Bluthochdruck
- Aktive Erkrankung oder Einnahme von Medikamenten, die die Thermoregulation beeinflussen (z. B. Diuretika oder Vasodilatatoren), außer Antidepressiva
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Unstabiler Körpergewicht (Gewichtszu- oder -abnahme > 3 kg in den letzten drei Monaten)
- Alkoholkonsum > 2 Portionen pro Tag bei Männern und > 1 Portion pro Tag bei Frauen
- Frühere Kopfverletzungen oder aktuelle Diagnosen, die die normale Gehirnaktivität beeinträchtigen könnten
- Hohe Ausprägung von Alexithymie, die verhindern könnte, dass Teilnehmer:innen eigene und fremde Emotionen erkennen
Hormonelle Einflüsse & Sicherheit:
- Schwangere Frauen
- Frauen mittleren Alters, die nicht in einem stabilen postmenopausalen Zustand sind
- Personen mit großflächigen Tattoos
- Vorhandensein von metallischen Fremdkörpern im oder am Körper
Allgemeine Infos:
- fMRT Studie
- Zwei Termine à 3 1/2 - 4 Stunden
- Alle Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre freiwillige Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. c) DSGVO).
- Die Studie wurde der zuständigen Ethikkommission vorgelegt, diese hat keine Einwände erhoben.
Weiter Infos und Anmeldung auf der Webseite von sociosurvey.de
Kontakt per Mail an HLS_GEIST@ukaachen
Studie Emotionsregulation und Annahmen über Emotionen
Laufzeit bis 12/2026
Das Forschungsprojekt untersucht die Rolle und Perspektive direkter Teamkolleg:innen in Wiedereingliederungsprozessen von (chronisch) erkrankten Beschäftigten. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Umfang Kolleg:innen in die organisatorische Planung einbezogen werden – etwa dann, wenn Anpassungen in der Arbeitsorganisation notwendig sind. Zudem wird betrachtet, in welchen Situationen Kolleg:innen emotionale oder praktische Unterstützung leisten und wo zugleich Herausforderungen entstehen können, beispielsweise wenn die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist oder Unsicherheiten im gegenseitigen Umgang auftreten.
Dazu werden qualitiative Interviews mit betroffenen Beschäftigten, direkten Teamkolleg:innen und ggf. auch Führungskräften geführt.
Die qualitativen Interviews dauern ca. 60 Minuten und werden selbstverständlich in der Auswertung anonymisiert. Je nach Wunsch, kann das Interview in Präsenz oder Online stattfinden.
Bei Interesse können wenden Sie sich bitte per Mail an coworker@bws-institut.de
Studie RESIST der Uni Marburg
Dysfunktionale Erwartungen beeinflussen die Entstehung und Aufrechterhaltung von depressiven Symptomen (Kube, Glombiewski & Rief, 2019). Sie bilden sich unter anderem auf Grundlage von Einstellungen gegenüber der psychischen Erkrankung, die wiederrum von der Art der Ursachenzuschreibung beeinflusst werden (Lam et al., 2005).
Bisherige Studien gehen häufig von einer gemeinsam zugrunde liegenden latenten Variablen der depressiven Symptome aus. Dieser Ansatz bildet die dynamischen Beziehungen zwischen Symptomen allerdings nicht ausreichend ab (Fried & Nesse, 2015). Unklar ist dabei vor allem der Einfluss von Erwartungen auf einzelne depressive Symptome abhängig von der Ursachenzuschreibung.
Die Studie untersucht, wie die Art der Ursachenzuschreibung von depressiven Symptomen (biologische vs. Nicht-biologische Ursachenzuschreibung) in Wechselbeziehung mit der Entstehung von Erwartungen hinsichtlich einer Symptomveränderung steht. Dabei sollen Selbstwirksamkeitserwartung, aktuelles Kontroll- und Stresserleben sowie Stress bei chronischen Erkrankungen im Fokus stehen.
Die Wechselbeziehungen werden über einen Zeitraum von 12 Wochen wöchentlich erhoben und auf Symptomebene im Rahmen eines Symptomnetzwerks dargestellt. Dabei werden Netzwerke gesunder Proband:innen mit denen depressiver Proband:innen verglichen.
Einschlusskriterien
- mindestens 18 Jahre alt
- ausreichende Deutschkenntnisse
Bei Interesse können Sie direkt an der Umfrage via soscisurvey.de teilnehmen, Bei Rückfragen steht Ihnen das Team per Mail resist-studie@uni-marburg.de zur Verfügung.
Studie zu: Transkranielle Magnetstimulation (TMS) als Behandlung für junge Menschen mit Depression
Es ist ganz normal, sich an manchen Tagen traurig, energielos oder niedergeschlagen zu fühlen – in der Regel gehen diese Phasen schnell vorüber. Bei einer psychischen Erkrankung wie der Depression halten die Beschwerden jedoch länger als zwei Wochen an und reagieren kaum auf äußere Einflüsse. Bei Depressionen bestehen unter anderem Veränderungen der Aktivität in Hirnbereichen, die für die Lenkung von Gefühlen und Gedanken verantwortlich sind.
Hier setzt die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) an. Durch die schnelle Abfolge von Magnetimpulsen wird die Erregbarkeit von Nervenzellen der Hirnrinde schonend beeinflusst. Ziel ist, die Wiederherstellung der Balance der Hirnaktivität zu unterstützen und dadurch depressive Symptome zu lindern. Die TMS wird als Therapiemöglichkeit der Depression bei Erwachsenen bereits empfohlen, gilt als sehr nebenwirkungsarm und lässt sich gut als Ergänzung zu einer Psychotherapie anwenden. Jedoch ist bisher unklar, ob das Verfahren auch bei jungen Menschen wirksam ist.
In der EARLY-BURST Studie möchten wir die Theta Burst Stimulation (TBS), eine Weiterentwicklung der TMS, bei jungen Menschen (16 bis 26 Jahre) mit depressiven Störungen untersuchen, die in den letzten 12 Monaten nicht mit Antidepressiva behandelt wurden. Die Studie wird im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos. Falls bisher nur der Verdacht auf eine Depression besteht, ist eine Diagnosestellung und Beratung vor Ort möglich.
Einschlusskriterien
- an einer akuten oder länger anhaltenden Depression leiden (Verdacht ausreichend, Diagnosestellung vor Ort möglich)
- Alter: 18 - 26 Jahre
- in den letzten 12 Monaten nicht mit antidepressiven oder antipsychotischen Medikamenten behandelt wurden
Ausschlusskriterien
- bereits mit Transkranieller Magnetsimulation (TMS) behandelt worden
- Epilepsie
- es war bereits neurochirurgischer Eingriff notwendig
- Herzschrittmacher
- Schwangerschaft
Ablauf & Behandlung
- Telefonisches Vorgespräch innerhalb weniger Tage
- Eingangsuntersuchung und Diagnostik vor Ort (ärztliches Gespräch, Fragebögen, MRT-Aufnahme)
- Beratung über andere Behandlungsmöglichkeiten
- Tägliche Behandlung (Montag bis Freitag, circa 15 Minuten pro Termin) für 6 Wochen
- Zufällige Zuordnung zur echten Behandlung mit Theta-Burst-Stimulation oder einer Schein/Placebo-Behandlung (nur so kann die Wirksamkeit des Verfahrens beurteilt werden)
- Begleitende Psychotherapie ist erlaubt
- Regelmäßige ärztliche Gespräche
Nachsorge
- Nachsorgetermine nach jeweils 3 und 6 Monaten
- Bei Bedarf Beratung zu weiteren Unterstützungsangeboten
Bei Interesse können Sie direkt über das Kontaktformular von earlybust.de oder per Mail an psy.nibs@med.uni-muenchen.de Kontakt aufnehmen.
Wir suchen Expert*innen aus Psychotherapie, Prozessforschung, Betroffenen- und Patientenvertretungen. Dabei ist Ihr Mitwirken auch dann wertvoll für uns, wenn sie noch keine Erfahrung mit videobasierter Psychotherapie gemacht haben.
Die Studie wird in drei jeweils 20 minütigen Fragerunden über den Verlauf mehrerer Wochen durchgeführt. Für die Befragung wird die Plattform Limesurvey genutzt. Die Befragung kann vollständig online durchgeführt werden. Kontaktdaten (Email-Adressen) und Fragebogenantworten werden unabhängig voneinander verarbeitet, so dass keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich sind.
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) führt in Kooperation mit dem Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ (SPiG) die KoReS-Studie durch. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Rehabilitationskliniken und der gemeinschaftlichen Selbsthilfe zu untersuchen – und so zu stärken.
Worum geht es?
Die Studie will herausfinden:
Welche Bedingungen fördern oder behindern die Zusammenarbeit von Rehakliniken und Selbsthilfegruppen?
Wie kann Selbsthilfefreundlichkeit im Klinikalltag umgesetzt werden?
Welche Formen der Kooperation sind aus Sicht der Selbsthilfe besonders hilfreich?
Art der Studie
Online-Befragung
Dauer: ca. 20 Minuten
Datenschutz: Alle Angaben werden anonymisiert und vertraulich behandelt.
Zielgruppe
Gesucht wird jeweils ein Mitglied pro Selbsthilfegruppe in Deutschland, das Auskunft über mögliche oder bestehende Kooperationen mit Reha-Einrichtungen geben kann.
Auch Gruppen ohne bisherige Kooperationen sind ausdrücklich eingeladen teilzunehmen – gerade diese Perspektive ist besonders wichtig!
Warum mitmachen?
Ihre Erfahrungen helfen,
die Selbsthilfe besser in die Rehabilitation einzubinden,
Betroffene gezielter über Selbsthilfe zu informieren,
langfristig patientenorientierte Kooperationen zu fördern.
Hier geht’s zur Befragung:
www.uke.de/kores/reha.html
Kontakt für Rückfragen
Dr. Christopher Kofahl, Projektleitung
040 7410-54266 · kofahl@uke.de
Andrea Parkhouse, Ansprechpartnerin
040 7410-53396 · a.parkhouse@uke.de
Weitere Informationen: www.uke.de/kores
Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit: www.selbsthilfefreundlichkeit.de
QUATEMAR bietet eine telemedizinische Unterstützung mit bis zu zwölf 25-minütigen Tele-Coachings sowie begleitenden Inhalten per App oder eine Webseite. Ziel ist es, Patient:innen mit einer empfohlenen ambulanten Richtlinienpsychotherapie während der Wartezeit zu begleiten und ihnen den Zugang zur Behandlung zu erleichtern.
Mehr Infos und Anmeldung: www.quatemar.de
Fragen? studie-quatemar@fau.de
Einschlusskriterien (Wer kann teilnehmen?)
- Erwachsene ab 18 Jahren
- Wartezeit von mindestens 4 Wochen auf einen ambulanten Psychotherapieplatz
- Sie haben eine psychotherapeutische Sprechstunde besucht und ein PTV 11 Formular erhalten
- Sie sind bei einer der teilnehmenden Krankenkassen versichert
Ausschlusskriterien (Wer kann nicht teilnehmen?)
- Akute Selbst- oder Fremdgefährdung
- Akute psychotische Symptome (z. B. Wahnvorstellungen, Halluzinationen)
- Sprachliche oder neurokognitive Barrieren
Teilnehmer:innen für die Studie „PSePE – Peer-Support und Erwerbsorientierung bei psychischer Erkrankung“ gesucht
An der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität Dortmund wird im Rahmen der Studie „PSePE – Peer-Support und Erwerbsorientierung bei psychischer Erkrankung“ eine wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt. Ziel ist es, die Rolle von Peer-Support bei der beruflichen Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu erforschen.
Hintergrund und Zielsetzung:
Für viele Betroffene stellen psychische Erkrankungen eine Herausforderung bei der Rückkehr ins Berufsleben dar. Peer-Support, also die Unterstützung durch Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, bietet großes Potenzial, diesen Prozess zu erleichtern. Die Studie PSePE untersucht, wie diese Unterstützung wirkt und welche spezifischen Bedarfe Betroffene haben, um eine nachhaltige Erwerbsorientierung zu fördern.
Wer kann teilnehmen?
Gesucht werden Personen, die:
• psychische Krisen erlebt haben oder eine diagnostizierte psychische Erkrankung haben,
• und aufgrund dieser Erkrankung ihre berufliche Tätigkeit unterbrechen mussten.
Ablauf der Studie:
Die Teilnahme erfolgt durch eine anonyme Online-Umfrage, die ca. 10 Minuten dauert. Der Datenschutz wird strikt eingehalten, und alle Daten werden vertraulich behandelt.
Bedeutung der Teilnahme:
Ihre Erfahrungen sind entscheidend, um Peer-Support-Ansätze besser zu verstehen und um mit diesen wertvollen Erkenntnissen praxistaugliche Maßnahmen für eine bessere berufliche Teilhabe zu entwickeln.
Sie waren schon einmal wegen Ihrer Depression in Psychotherapie und/oder haben Antidepressiva deshalb erhalten? Trotz der Behandlung bestehen die Symptome aber noch immer und Sie benötigen dringend einen Therapieplatz? Möglicherweise kommt für Sie dann eine Teilnahme an der Therapiestudie PBTRAND der Goethe-Universität Frankfurt in Frage. Unser Angebot beinhaltet Psychotherapie über etwa ein halbes Jahr mit wöchentlichen Einzelsitzungen (je 50 Minuten) durch geschulte Psychotherapeut:innen. Im Rahmen dessen wird untersucht, welche Effekte die Erkenntnisse aus zwei unterschiedlichen Formen von Selbstbeobachtung auf die nachfolgende kognitive Verhaltenstherapie haben. Aktuell befinden wir uns in der Rekrutierungsphase und suchen noch weitere Teilnehmer:innen. Die nächsten Patient:innen können bereits in den kommenden Wochen mit der Diagnostik und der anschließenden Therapie starten.
Zielgruppe
18-65 Jahre; primäre Diagnose: Depression oder Angststörung; trotz min. zwei leitliniengerechter Behandlungen (psychotherapeutisch oder pharmakologisch) weiterhin Symptome der Depression oder Angststörung. Einschlusskriterien: aktuell andere psychotherapeutische Behandlung; Erfüllen der Kriterien einer der folgenden Diagnosen: Substanzabhängigkeit, Posttraumatische Belastungsstörung, Bipolare Störung, psychotische Störung, Borderline Persönlichkeitsstörung, hirnorganische Erkrankungen; akute Suizidalität oder Suizidversuch in den letzten 6 Monaten.
Art der Studie
Psychotherapie-Studie mit Eingangsdiagnostik, Kurzzeittherapie mit 24 Sitzungen, Nachuntersuchung nach 6 Monaten
Das Studienteam und alle an der Studie Beteiligten stehen gesetzlich unter Schweigepflicht oder werden explizit auf das Datengeheimnis verpflichtet. Dies gilt auch für die Therapeutinnen und Therapeuten. Es werden nur im Rahmen der Studie notwendige Daten erhoben. Die Zuordnung von Fragebogenantworten geschieht anhand eines Codes (als Pseudonym), der in einer separaten Liste gespeichert ist.
Die Online-Befragung „Erfahrungen mit ambulanter Psychotherapie“ richtet sich an ehemalige Psychotherapie-Patienten, die etwa vor 1-3 Jahren eine ambulante Psychotherapie bei einer ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeut*in beendet haben (entweder regulär abgeschlossen, vorzeitig beendet oder abgebrochen).
Im Rahmen der Studie „Positive Emotionen im Alltag kennenlernen“ (PEAK) wird
untersucht, welche Überzeugungen Menschen mit positiven Gefühlen verbinden und
wie sie mit diesen umzugehen. Die Studie zielt unter anderem darauf ab
festzustellen, ob es Unterschiede in diesen Aspekten zwischen Personen mit und
ohne depressive Symptome gibt. Daher suchen wir insbesondere Personen mit
bestehenden depressiven Symptomen (z.B. Niedergeschlagenheit, Interessenverlust
etc.).
Teilnahmevoraussetzungen
Um teilnehmen zu können, sollten Sie zwischen 18 und 65 Jahren alt und damit
einverstanden sein, ein Onlineinterview mit den Forschenden durchzuführen.
Zusätzlich sollten Sie dazu bereit sein, zu zwei verschiedenen Zeitpunkten
umfangreichere Online-Fragebögen und über einen Zeitraum von insgesamt 4
Wochen 2-4 tägliche kurze SMS-Befragungen zu beantworten. Außerdem benötigen
Sie ausreichende Deutschkenntnisse und ein Smartphone mit Internet-Zugang. Es
werden insbesondere Personen mit bestehenden depressiven Symptomen (z.B.
Niedergeschlagenheit, Interessenverlust etc.) gesucht.
Vorteile durch die Studienteilnahme
Im Rahmen der Studie könne Sie mithilfe des "Positive Emotionen im Alltag
kennenlernen" (PEAK)-Tagebuchs Ihr emotionales Erleben beobachten und so mehr
darüber erfahren, wie sie mit ihren Gefühlen im Alltag umgehen.
Für die vollständige Teilnahme können Sie bis zu 20 Euro erwerben (oder zwischen
1 und 6 Versuchspersonenstunden als Psychologiestudierende). Außerdem erhalten
Sie kostenlosen Zugang zum „Heidelberger Training der Emotionsregulation“
(HeiTER) und einen individuellen Emotionsregulationsbericht. Unter allen
Teilnehmenden werden zudem Gutscheine im Wert von 200 Euro (1 x 100 Euro, 2 x
50 Euro) verlost.
Link zur Studie
Nähere Informationen und die Möglichkeit, sich zu der PEAK-Studie anzumelden,
finden Sie hier:
www.soscisurvey.de/positive-emotion-beliefs/
Kontakt
Bei Fragen zur Studie können Sie uns sehr gerne telefonisch (06221/547362) oder
per E-Mail (peak@psychologie.uni-heidelberg.de) kontaktieren.
Im Rahmen einer Studie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg werden weiterhin Personen gesucht, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abschließen werden bzw. vor Kurzem (max. 2 Wochen) eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abgeschlossen haben. Angesichts der aktuellen COVID-19-Situation erfordert die Studie keine Anwesenheit am Psychologischen Institut in Heidelberg, sondern kann online erfolgen.
Informationen zur Studie:
Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie sich psychische Gesundheit und Emotionsregulation nach Abschluss einer ambulanten Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung entwickeln. Die Studie beinhaltet neun Messzeitpunkte im Abstand von jeweils drei Monaten. Jeder Messzeitpunkt umfasst die Beantwortung von Onlinefragebögen sowie die Bearbeitung einer App. Die App wird die Teilnehmer dabei jeweils über einen Zeitraum von einer Woche fünfmal pro Tag dazu auffordern, Angaben zu ihren Gefühlen und zum Umgang mit diesen Gefühlen zu machen.
Während des ersten Termins sowie sechs Monate, ein und zwei Jahre nach dem ersten Termin soll zudem ein ausführliches Interview durchgeführt werden.
Vorteile durch die Studienteilnahme:
Die Studie ermöglicht den Teilnehmern einen Einblick in ein interessantes Forschungsprojekt. Bei vollständiger Teilnahme an allen Messzeitpunkten erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 400€.
Teilnahmevoraussetzungen:
Teilnehmen können Personen, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung beenden werden oder vor weniger als 2 Wochen beendet haben. Die Personen sollten mindestens 18 Jahre alt sein und keine Substanzabhängigkeit, bipolare oder psychotische Störung aufweisen.
Kontakt:
Bei Fragen zur Studie können Sie uns sehr gerne telefonisch (0178 3165305) oder
per E-Mail (gefuehlsstudie@psychologie.uni-heidelberg.de) kontaktieren.
Studie zur Veröffentlichung einreichen
Wir freuen uns, Studien und Umfragen zum Thema Depression auf unserer Website zu teilen. Bitte nutzen Sie dieses Formular, um Ihre Forschung vorzustellen und zur Vernetzung der wissenschaftlichen und Betroffenen-Community beizutragen. Wir bitten Sie, auf die Verwendung der Wir-Form zu verzichten, damit klar ersichtlich ist, dass die Studie kein Angebot der DDL ist.