Für unsere Vorstellungsreihe „Wir sind die DDL“ haben wir dem im Oktober neu gewählten Vorstand einige Fragen gestellt. In den kommenden Wochen möchten wir Ihnen so die Gesichter hinter Deutschlands größter Betroffenenvertretung genauer vorstellen. In dieser Ausgabe lernen Sie unseren Schatzmeister Michael Bergmann (Jahrgang 1961) aus Detmold in NRW kennen:
Was hat dich motiviert, dich im Vorstand der Deutschen DepressionsLiga zu engagieren?
Ich bin eines der ersten Mitglieder im Verein, der 2009 gegründet wurde. Von daher ist es mir wichtig, die Idee der DDL fortzuführen und meinen Teil für eine erfolgreiche Arbeit beizutragen.
Warum ist dir das Thema Depression wichtig?
Das Thema Depression ist mir wichtig, weil noch immer zu selten genau hingeschaut wird. In vielen Köpfen ist die Erkrankung nach wie vor mit einem Stigma behaftet und es fällt schwer, sie als das anzuerkennen, was sie ist: eine ernstzunehmende Krankheit, die Betroffene ebenso wie Angehörige betrifft. Umso wichtiger ist Aufklärung über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Sie kann helfen, Verständnis zu schaffen, Vorurteile abzubauen und den Weg zu Unterstützung zu erleichtern.
Selbsthilfe bedeutet für mich in erster Linie Hilfe finden, aber auch Hilfe für andere anbieten. Ich leite seit Jahren eine Selbsthilfegruppe in Präsenz und habe damit wertvolle Erfahrungen gemacht. Die Selbsthilfe ist eine wichtiger Baustein im Versorgungssystem für psychisch erkrankte Menschen.
In der kommenden Ausgabe von „Wir sind die DDL“ lernen Sie unsere Beisitzerin Gabriele Liebermann kennen. Mehr Infos und das Update finden Sie wie gewohnt hier auf der Webseite oder auf unseren Social-Media-Kanälen wie Instagram.