„Wie geht’s?“, das fragten sich unser Schatzmeister Michael Bergmann und seine ehemalige Vorstandskollegin Dr. Claudia Kociucki, als sie sich vor einigen Tagen in Dresden wiedertrafen, um gemeinsam für die DDL der Einladung zur Ausstellungseröffnung zu folgen. Wie schön, wenn Menschen aufeinandertreffen, die sich Zeit und Raum geben, diese Frage ernsthaft zu beantworten. Für die sie nicht nur eine leere Floskel ist. Die wissen, dass eine ehrliche Antwort manchmal gar nicht gehört werden möchte oder dass der Rahmen gerade nicht passt. Die aber auch wissen, dass diese Frage manchmal gar nicht beantwortet werden will – oder dass es oft richtig schwierig ist, überhaupt für sich selbst eine Antwort zu finden.
Ein Thema mit unterschiedlichsten Facetten also, dem sich das Deutsche Hygiene Museum Dresden nun ein Jahr lang widmet. Schon im Eingangsbereich wurde die Vielschichtigkeit deutlich, und sowohl das Programm des Abends als auch der Rundgang durch die Räume wurden bunt und abwechslungsreich.
„Jetzt geht‘s los!“ Der Saal war zur Eröffnungsfeier bis auf den letzten Platz mit geladenen Gästen gefüllt. Sie lauschten interessiert den Berichten, wie diese Ausstellung zustande kam und wer in der zweijährigen Vorbereitungszeit involviert war. Besonders beeindruckend war die Einbeziehung von Erfahrungsexpertise: Von verschiedensten psychischen Erkrankungen Betroffene hatten sich, zum Beispiel künstlerisch, mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse als Exponate zur Verfügung gestellt; sie hatten ferner an Interviews teilgenommen, ihre Herausforderungen beschrieben und an vielen Punkten mitgewirkt. Partizipativ war auch der Ansatz, den Künstlerin Leigh de Vries mit ihrer Installation It’s okay to feel things dem Publikum vorstellte und es ganz praktisch in die inhaltliche Arbeit hineinholte.
Die sehr anschauliche und kurzweilige Ausrichtung der Ausstellung war es auch, die unsere Ehrenamtlichen insgesamt als gelungen herausheben. Claudia gefällt besonders, dass es an verschiedenen Stellen interaktive und kommunikative Impulse gibt. Michael lobt das Engagement der Ausrichter und zieht als Fazit: „Obwohl das Thema für uns kein Neuland ist, können wir einige Aspekte mitnehmen und für unsere tägliche Arbeit verwenden. Die Ausstellung erlaubt bekannte und neue Sichtweisen auf psychische Erkrankungen.“
„Jetzt geht‘s los!“ Der Saal war zur Eröffnungsfeier bis auf den letzten Platz mit geladenen Gästen gefüllt. Sie lauschten interessiert den Berichten, wie diese Ausstellung zustande kam und wer in der zweijährigen Vorbereitungszeit involviert war. Besonders beeindruckend war die Einbeziehung von Erfahrungsexpertise: Von verschiedensten psychischen Erkrankungen Betroffene hatten sich, zum Beispiel künstlerisch, mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse als Exponate zur Verfügung gestellt; sie hatten ferner an Interviews teilgenommen, ihre Herausforderungen beschrieben und an vielen Punkten mitgewirkt. Partizipativ war auch der Ansatz, den Künstlerin Leigh de Vries mit ihrer Installation It’s okay to feel things dem Publikum vorstellte und es ganz praktisch in die inhaltliche Arbeit hineinholte.
Die sehr anschauliche und kurzweilige Ausrichtung der Ausstellung war es auch, die unsere Ehrenamtlichen insgesamt als gelungen herausheben. Claudia gefällt besonders, dass es an verschiedenen Stellen interaktive und kommunikative Impulse gibt. Michael lobt das Engagement der Ausrichter und zieht als Fazit: „Obwohl das Thema für uns kein Neuland ist, können wir einige Aspekte mitnehmen und für unsere tägliche Arbeit verwenden. Die Ausstellung erlaubt bekannte und neue Sichtweisen auf psychische Erkrankungen.“
Mentale Gesundheit ist eben mehr als nur Zahlen und Buchstaben in einem Diagnoseschlüssel. Es stecken Menschen dahinter. Menschen mit ganz konkreten Herausforderungen. Mit Therapiebedarfen und Unterstützungserfordernissen in Alltag und Beruf. Wie gut, dass es Veranstaltungen gibt, die das öffentlich sichtbar und erlebbar machen. In diesem Sinne.
(CK / Fotos: CK privat)